Erster Blogbeitrag

Ich darf mich kurz vorstellen, mein Name ist Kevin Gaupmann, ich bin im September 1993 in Wien geboren, wo ich heute noch lebe. Wie du vielleicht schon bei „Über Mich“ gelesen hast, bin ich erst mit 20 Jahren so richtig auf den Geschmack der Musik gestoßen. Ich bin aber davon überzeugt, dass die Leidenschaft immer schon da war, ich diese aber leider nie so ausleben konnte, wie ich es heute tue.

In diesem Blog geht es um meinen Weg zur Musik, die ich heute mache.
Wie bin ich dazu gekommen? Was mache ich? Wieso mache ich das?


© Kevin Gaupmann, 2014

Als ich mir ende 2014 ein E-Piano gekaufte hatte und mit dem Klavierspielen angefangen habe, hatte ich keine konkreten Vorstellungen oder Ziele. Mir war wichtig, mich einmal mit dem Instrument auseinanderzusetzen und in weiterer Folge mein können zu steigern. Ich war mir sehr wohl bewusst, dass es eine Herausforderung werden würde, aber Herausforderungen mag ich. Also klimperte ich Tag ein Tag aus und lernte irgendwie ziemlich schnell, wie ich mich am besten mit der Tastatur zurecht finden kann. Ich wusste recht schnell, dass ich nicht mehr aufhören würde, das Klavierspielen zu erlernen. Es hat mich regelrecht gefesselt. Als ich damals im Chor war, oder generell den Musikunterricht besuchte, war ich natürlich gezwungen das Notenlesen zu lernen und beherrschte dies auch recht gut. Mit den Jahren, die ohne Musik vergingen, habe ich dieses aber wieder so gut wie verlernt. Deshalb habe ich mir einige Tutorials in YouTube angesehen, um die Theorie und meine Praxis gezielter zu verbessern. Ich fing an, nur nach dem Gehör zu spielen.
Ich höre Töne und sehe die Tasten vor meinen Augen, ich sehe die Tasten und höre die Melodie in meinem Kopf.


Aufgrund der Eintönigkeit meines Pianos, habe ich es 2015 mit über 1300 Stickern beklebt. Um dem ganzen noch mehr Pep zu verleihen, installierte ich eine neue Rückwand mit 50 Meter an LED’s.

© Kevin Gaupmann, 2015

Ich erstellte kurz darauf ein Profil auf Instagram, um mich mit der Community auseinanderzusetzen. Ich habe auf Anhieb erkannt, wie viele tolle Musiker und Künstler greifbar waren und wie cool es ist, sich untereinander auszutauschen. Mich mit meiner Musik mitteilen zu können, Feedback zu erhalten und auch meinen eigenen Fortschritt zu sehen, stärke mich zusätzlich in meinem Vorhaben mit dem Klavierspielen. Der Faktor, dass ich mich mit anderen vergleichen kann, oder aber auch von anderen lernen kann, trägt natürlich positiv dazu bei. Unabhängig davon, ist es einfach schön, wie die Musik die Menschen miteinander verbinden kann und genau das sieht man auf Instagram auch.


Die ersten Lieder die ich lernte waren unter anderem von Ludovico Einaudi, Yann Tiersen oder Yiruma. Die Klassischen Songs z.B. von Yiruma wie „River Flows in You“ oder aber auch den Soundtrack von dem Film Ziemlich Beste Freunde „Una Mattina“ von Ludovico Einaudi, ist den meisten ein bekanntes Stück im Ohr. Aber auch sehr einfache Melodien und Stücke habe ich anfangs natürlich gelernt und gespielt. Schließlich konnte ich nicht von heute auf morgen ein Stück von Yann Tiersen spielen.

Seit ich mit dem Klavierspielen angefangen habe, trainiere ich so gut wie jeden Tag. Ich achte dabei auf keine fixe Zeitspanne, da ich so lange spiele, bis entweder die Konzentration nachlässt, oder ich keine Lust mehr habe. Aber im Schnitt spiele ich 1-2 Stunden am Tag, manchmal länger, manchmal auch nicht. Bei mir steht eigentlich garnicht dieses typische „ich muss lernen, ich muss trainieren,…“ im Vordergrund, da ich ja nicht gezwungener Maßen übe, sondern ich mich wirklich meiner Musik mit Leidenschaft hingebe. Wie auch immer, ich denke, dass ich einen guten Rhythmus gefunden habe.

The piano gives voice to the deepest expressions within the heart, often before one knows the word.
© Kevin Gaupmann


Hier unten habt ihr ein paar Beispiele zum reinhören, welche Musik ich mit Logic erstelle. Ich habe kein bestimmtes Genre was ich anstrebe, ich denke, es ist von allem ein bisschen was da. Naja vielleicht doch mehr Deep House, JazzHop oder Chillout.

GauPiano Beats – Waves
GauPiano Beats – Deep House
GauPiano Beats – Dream Guitar
GauPiano Beats – Space
Sisers Stretching Video Intro


Diesen Track produzierte ich zum Beispiel für das Video Intro von Sisers Stretching, das Unternehmen mit dem ersten deutschsprachigen Online-Stretchingprogramm.

Nur mit Logic arbeiten war mir nicht genug, also begann ich zu recherchieren wie ich mich noch entfalten könnte was das produzieren von Musik anbelangt. So kam es dazu, dass ich mir vor ein paar Wochen die Maschine Mk3 von Native Instruments angeschafft habe. Die Maschine Mk3 ist ein Drumpad mit integrierter Software für umfangreiches musizieren und erstellen von Beats. Da es logischerweise etwas Zeit dauerte, bis ich die Maschine so richtig verstanden habe, muss ich zugeben, dass es mit jetzigem Wissensstand und Know How die beste Investition für mich war.

GauPiano Beats – Success

Auf meinem Youtube Kanal findet ihr alle bisher produzierten Tracks, die ich mit meiner Maschine erstellt habe. Natürlich nutze ich weiterhin Logic Pro X, wie z.B. für das Mastering oder aber auch für das erstellen von Samples und Loops. Ich arbeite sozusagen mit beiden Programmen zusammen, somit kann ich noch flexibler und einfacher meine Musik erstellen.


© Kevin Gaupmann

GauPiano meets Sisers Stretching

Wie oben schon erwähnt, habe ich für das Video Intro von dem Unternehmen genannt „Sisers Stretching“ die Musik erstellt. Kurz zum Unternehmen: Sisers Stretching ist das erste deutschsprachige Online-Stretchingprogramm, welches von einer sehr guten Freundin von mir geführt wird, der lieben Stefanie Iser. Sie bringt viele Menschen mit ihrem motivierenden Content und ihrer Begeisterung zur Akrobatik und Sport dazu, die jeweiligen Ziele in Sachen Flexibilität zu erreichen. Dies macht sie unter anderem auf ihrer Homepage mittels Online Videos, wo sie mit Schritt für Schritt Anleitungen erklärt und aufzeigt, wie man dahingehend über sich hinauswächst. In weiterer Folge hat sich dann ergeben, dass ich für ihre Stretching-Videos die Hintergrundmusik produziere. Seitdem arbeiten wir zusammen und für mich erfüllt sich natürlich ein Traum – und zwar jener, dass ich mit meiner Musik andere Menschen begleiten kann. In diesem Fall auf den Weg zu ihren flexy Zielen 🙂

Also falls es dein Ziel ist flexibel zu werden und Du noch nicht genau weißt wie, was, wann, warum und weswegen, dann sieh dir doch einfach die Homepage an, die ich unterhalb verlinkt habe.


Und da steh ich nun, gerade dabei mich mit Musik zu entfalten und viel zu lernen. Ich habe noch keinen konkreten Plan wie und was ich mit meiner Musik vorhabe, was ich mit Sicherheit weiß ist, dass ich mit meiner Musik die Menschen begeistern möchte, berühren möchte und einfach aufzeigen möchte, wie Musik uns alle miteinander verbindet. Ich selbst habe schon Menschen kennengelernt, die begeistert Musik machen, oder Musik machen wollen. Ich weiß einfach das echt tolles entstehen kann mit Musik und ich werde in Zukunft auch mit anderen zusammenarbeiten und Projekte in angriff nehmen. Seid auf jeden fall gespannt und verfolgt doch einfach meinen Blog und meine Story, ich würd mich freuen.

In diesem Sinne, vielen Dank das Du meinen Blog gelesen hast, jetzt hast du einen Einblick darauf, wie ich dazu gekommen bin und wo ich heute stehe.
Bis bald und musikalische Grüße, GauPiano.

© Kevin Gaupmann

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